Beschreibung
Hilde Spiels Erinnerungen, Kritiken, Essays und drei ihrer bemerkenswertesten Romane in einer großen dreibändigen Ausgabe Sie war ein Shootingstar im literarischen Wien der frühen 1930er-Jahre, linksintellektuell und emanzipiert, von stupender Bildung und lebenslang neugierig, als kritischer Geist zu Hause in zwei Sprachen ebenso wie in der österreichischen, englischen und jüdischen Kulturgeschichte. Diese Ausgabe präsentiert Hilde Spiels lange Zeit vergriffene Erinnerungen und drei ihrer bemerkenswertesten Romane, darunter der bisher unveröffentlichte 'Sonderzug' (1934), sowie ihre besten Kritiken und Essays, viele davon zum ersten Mal in Buchform. Ein Zeitbild voll Eleganz und Sprachwitz, ein facettenreiches Porträt des 20. Jahrhunderts, verankert in der Tiefe der Zeit und mit großem Gespür für das Kommende.
Über Hilde Spiel
Hilde Spiel, geboren 1911 in Wien, studierte Psychologie und Philosophie bei Karl Bühler und Moritz Schlick. Erster literarischer Erfolg 1933 mit dem Roman Kati auf der Brücke. 1936 emigrierte sie mit ihrem Mann, Peter de Mendelssohn, nach London, arbeitete als Journalistin und Übersetzerin. Von 1963 bis zu ihrem Tod 1990 lebte sie wieder in Wien. Als brillante Kritikerin, Korrespondentin der F.A.Z. und Essayistin prägte sie die literarische Szene.